SPIELZEIT ´17

Und ewig rauschen die Gelder

Im Mittelpunkt der neuen fulminanten Komödie steht Eric Swan, der sich durch den Verlust seiner Arbeitsstelle gezwungen sieht, das Sozialamt trickreich zu betrügen, um seine Rolle als erfolgreicher Ehemann vor seiner Frau Linda aufrechtzuerhalten.


Das eine zieht bekanntlich das andere nach sich und so schaufelt Eric Swan mit seinem anfänglich noch kleineren Gaunereien und Lügengeschichten eine immer tiefere Grube voller handfester Straftaten. Als eines Morgens der Außenprüfer des Sozialamtes wegen einer Überprüfung überraschend vor der Tür steht, droht das perfide Lügenkonstrukt aufzufliegen. Panisch bittet Eric seinen Untermieter Norman Bessett um Hilfe, der im Intrigieren und Herausreden leider nicht so ganz geschickt ist wie Eric selbst.

Michael Cooneys Erfolgskomödie unterhält durch witzige Verwechslungen, Slapstick und Körpereinsatz, rasanten Schlagabtausch ebenso wie schrägen Humor und skurrilen Wortwitz.

 

Autor: Michael Cooney.

Inszenierung: Hannes Mager.

Regieassistenz: Désirée Just, Richard Ellis.



SPIELZEIt '16

Doppelt leben hält besser

In den 60er Jahren lebt in frecher Harmonie der Taxifahrer und Bigamist John Smith nach einem exakten Stundenplan mit zwei Ehefrauen an zwei Adressen. So lange, bis ein Unfall alles durcheinander bringt und seine besorgten Gattinnen zwei Polizeistellen um Hilfe bitten. Diese lassen in Gestalt von zwei harmlosen Polizeiinspektoren nicht lange auf sich warten. Mit der Hilfe seines Freundes und Nachbarn Stanley führt John sie in ein Labyrinth fantastischer Ausreden und Lügen, aus denen es keinen Ausweg zu geben scheint. 
Bei dieser rasant inszenierten Bühnenkomödie des englischen Erfolgsautoren Ray Cooney bleibt kein Auge trocken und keine Wahrheit unberührt. Freuen Sie sich daher mit uns auf fünf fantastische Vorstellungen, dessen überraschende Wendungen Sie als Zuschauer auf die Probe stellen. Halten Sie stand, oder erliegen Sie dem Wahnsinn?

Autor: Ray Cooney.

Inszenierung: Hannes Mager.

Regieassistenz: Désirée Just.



SPIELZEIT '15

Wer erschoss Noah Duprais?

Ende der 70er Jahre sticht die „Old Mary“ ein letztes Mal in See. Mit an Bord befinden sich, neben der Besatzung, auch ein Auftragskiller, eine Heiratsschwindlerin, eine unerfahrene Detektivin und die Unternehmerfamilie Duprais, die sich mit ihrem egoistischen Lebensstil eine Menge Feinde eingehandelt hat. So ist es auch nicht verwunderlich, dass der Gatte gleich in der ersten Nacht ermordet wird. Drei Schüsse aus nächster Nähe beenden sein Leben und ein jeder kommt als Mörder in Frage.

 

Doch wohin mit der Leiche? Bloß keine Spuren hinterlassen und den Mord einem anderen in die Schuhe schieben. So beginnt die Leiche an Bord der alten Mary zu „wandern“, was die ein oder andere Verwechslung nach sich zieht. Da wird selbst der Kapitän des Mordes beschuldigt und der trottelige Schiffsjunge gerät in Panik, als er die Leiche über Bord werfen will. Allein die reiche Gattin scheint den Tod ihres Mannes zu beklagen, obwohl Sie doch über die Affären ihres Mannes Bescheid wusste. Über 5 Tage zieht sich diese Irrfahrt in tosendem Sturm, mit Gefahren, von denen der Kapitän packend zu erzählen versteht. Was sich wie ein Krimi von Agatha Christie anhört, ist in Wirklichkeit eine beschwingte Komödie. Federleicht und frech inszeniert.

 

Autor: Hannes Mager.

Inszenierung: Hannes Mager.

Regieassistenz: Désirée Just

 


Fotos: Alexander Schuster


SPIELZEIT '14

Phantasie zum Nachtisch

Der Tagträumer Robert Bell, von Beruf Schriftsteller, hat Probleme damit, seine Verlobte zu vergessen. Genauso wie die schüchterne Heather Partridge ein Problem damit hat, über den Tod ihres geliebten Rüden hinweg zu kommen. Schnell wird klar, dass die beiden diese schicksalhafte Gemeinsamkeit verbindet. Um den Kummer hinter sich zu lassen, spielen die beiden Roberts Abenteuerroman inmitten des edlen Restaurants von Donald Donally nach. Während dieses amüsanten Spiels geht jedoch nicht nur das Inventar zu Bruch, sondern auch die schlechte Erinnerung. Dabei muss vor allem die phantasielose Heather über ihren Schatten springen, um die von Robert fiktiv erschaffene Welt 'Metropia' begreifen zu können. Neben dem rasanten Spiel gilt es, den griesgrämigen Oberkellner Donald Donally davon zu überzeugen, dass Abenteuerromane kein Schund sind und das Leben Spaß machen kann. Eine phantasievolle Komödie, welche Sie als Zuschauer auffordert, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Lassen Sie sich auf ein Abenteuer ein. Was kann schon passieren?!

 

Autor: Hannes Mager, Oliver Dziwis.

Inszenierung: Hannes Mager.


Foto: Alexander Schuster


 

SPIELZEIT '13

Swing

Unsere erfolgreiche Theaterproduktion aus der Sommerspielzeit diesen Jahres beschäftigte sich mit der Erarbeitung eines Stückes aus eigener Feder: Der Gangsterkomödie „Swing“. Verrauchte Saloons, selbst gebrannter Alkohol und der unvergleichliche Sound des Jazz im Schein der verführerischen Kostüme: das sind die 20er Jahre, in die wir Sie mit diesem Stück zurückversetzten.


Unser Held, ein junger Träumer namens Dale Porter, steht kurz vor dem Ruin: Das Erbe seines verstorbenen Vaters, ein kleiner Club im Herzen New Yorks, will unter seiner Führung einfach nicht genug Gewinn abwerfen. Aus Verzweiflung leiht er sich Geld bei dem stadtbekannten Gangster Sullivan, um den völligen Bankrott zu verhindern. Als dieser früher als abgemacht sein Darlehen zurückhaben will, gerät Dale in die Bredouille, denn sein Club läuft immer noch schlecht. Da taucht die talentierte Tänzerin Chère auf, die mit ihrem französischen Charme nicht nur für das Swing die Rettung zu sein scheint, sondern auch das Herz unseres jungen Geschäftsmannes höher schlagen lässt.

 

Dales tollpatschige und unbeholfene Art stellt ihm jedoch bei der Rettung des Clubs einige Hürden in den Weg. Selten eine große Hilfe ist Barmann Eugene O'Hara, eine vom wilden Westen gefesselte John Wayne-Imitation, erzählt er doch vorzugsweise Lagerfeuergeschichten statt sich um das Wesentliche zu kümmern. Viel steht auf dem Spiel, denn Sullivan und seine kaltblütigen Handlanger drängen stetig auf die Tilgung der Schulden und das durchaus mit fraglichen Methoden: Auch vor Entführung oder Mord schrecken sie nicht zurück. Eines steht für Sullivan jedoch fest: er will Dales Club um jeden Preis, egal, welche Opfer er dafür “um”bringen muss...

 

Autor: Hannes Mager, Kerstin Kriebs.

Inszenierung: Hannes Mager.


Fotos: Wolfgang Vogt